MAC steht für Medium Access Control und beschreibt die untere Hälfte der OSI-Schicht 2 (MAC-Layer) in den Standards der Arbeitsgruppen IEEE 802, wo sich vor allem die Ebene 2-Adresse (MAC-Adresse) befindet.
MAU steht für Medium Attachment Unit und bezeichnet einen Transceiver. Näheres im IEEE 802.3.
MAN ist die Abkürzung für Metropolitan Area Network und ist das Zwischending zwischen einem LAN und einem WAN: also ein Netz, das eine Ausdehnung von einigen Kilometern hat und heute i.a. bereits sehr hohe Übertragungsraten bietet.
Beim Manchester Code wird die binäre Information durch einen Spannungswechsel zur Hälfte der Bitzeit dargestellt. Eine (binäre) Null hat also immer eine fallende Flanke, eine (binäre) 1 eine steigende Flanke beschrieben. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, das die (Gleich-)Spannung auf der Leitung unabhängig von der übertragen Information immer gleich ist. Der Manchester Code wird im IEEE 802.3 verwendet (und ist dort auch näher beschrieben).
siehe MTU
MD5 (Message Digest 5) - vgl. Hashfunktionen
MIME ist die Abkürzung für Multipurpose Internet Mail Extensions und beschreibt ein Verfahren, wie 8 Bit-Zeichen über SMTP übertragen können, da hier - laut RFC 822 - nur 7 Bit-Zeichen zugelassen sind. Bei MIME wird daher jedes 8 Bit-Zeichen in zwei 7 Bit-Zeichen verwandelt (und vom Empfänger zurückkonvertiert).
Die MTU (Maximum Transmission
Unit) beschreibt das für ein Medium (oder Protokoll) größtmögliche
Paket. Die MTU spielt vor allem bei der Fragmentierung eine
wichtige Rolle. Einen Überblick über die MTU wichtiger Layer
2-Protokolle finden Sie hier.
Die MTU kann bei einem Windowsrechner in der Registry eingestellt werden unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Interfaces
Einfacher geht es aber über entsprechende Tools:
Wichtige Werte sind hierbei:
Unter multihomed (oder auch multihoming) versteht man ein Netzwerk-Segment, in dem sich IP-Adressen mehrerer (Sub-)Netze befinden (also z.B. 10.x.x.x und 192.168.x.x). D.h. in diesem Netzwerk-Segment befinden sich Rechner, die unterschiedlichen IP-Netzen angehören und daher- obwohl sie am selben "Kabel" angeschlossen sind - nur über einen Router miteinander kommunizieren können.
Ein Multiplexer (auch: MUX) sammelt mehrere Datenströme von unterschiedlichen Leitungen und überträgt sie über eine gemeinsame (schnellere) Leitung. Man unterscheidet hierbei mehrere Arbeitsweisen:
Zeitmultiplexer (TDM = Time Devision Multiplexer): Bei einem TDM wird jeder Datenleitung ein individueller Zeitschlitz zugewiesen. D.h. die Daten der einzelnen Leitungen werden in einer festen Reihenfolge übertragen. Stehen auf einer Leitung keine Daten an, wir ein leerer Zeitschlitz übertragen. Statitischer Multiplexer: Beim statistischen Multiplexer werden die Daten in einer beliebigen Reihenfolge verschachtelt. Stehen auf einer Leitung keine Daten zur Übertragung an, kann der Zeitschlitz für eine andere Leitung genutzt werden. Dadurch ist eine bessere Leitungsausnutzung als beim TDM gewährleistet. Dafür ist der Overhead größer, da Leitungsinformationen mit übertragen werden müssen. Frequenzmultilpexer (FDM = Frequency Devision Multiplexer): Bei einem FDM werden mehrere schmalbandige Datenkanäle in einem breitbandigen Frequenzkanal zur Übertragung genutzt. Jeder Leitung wird hierbei eine eigene Trägerfrequenz zugeordent.| [zurück zum Glossar-Index] | (Diese
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