| allow | Paket wird durchgelassen |
| deny/ drop | Paket wird verworfen (Sender bekommt einen "Time Out" bzw. keine Meldung) |
| reject | Paket wird zurückgewiesen (Sender bekommt eine Fehlermeldung) |
Nachteile:
Das Application Level Firewall wird in den Datenstrom zwischen Client und Server geschaltet und "spielt" in Richtung Client den Server und stellt gegenüber dem Server den Client da. Für jeden TCP-Dienst wird daher ein eigenes Programm (der sog. Proxy) benötigt!
Vorteile:
Nachteile:
Diese von Checkpoint eingeführte Filtertechnik (Informationen gibt's als Checkpoint Produktbeschreibung bzw. in den Checkpoint Tech Notes) ist in der Lage, sich die aktuellen Status- und Kontextinformationen zu merken bzw. diese bei der Filterung zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann - obwohl die Firewall überwiegend auf Layer 3 bzw. 4 arbeitet - z.B. die Fragmentierungs-Attacke abgewendet oder ein manipulierter Verbindungsaufbau/ Rückantwort erkannt werden. Stateful Inspection Firewalls stellen damit ein Zwischending zwischen reinen Filtern und Application Level Firewalls dar, die weitestgehend die Vorteile beider dieser beiden Techniken miteinander kombinieren. SPI- (Staful Packet Inspection) Firewalls sind heute die am meisten verwendete Gruppe/ Technik von Firewalls und haben sogar Einzug auf (billigen) DSL-Routern gehalten.
Bei geringen Anforderungen
reicht es, vor das zu schützende Netzwerk (Intranet) einen einzigen Firewall-Rechner
zu stellen. Bei mittleren bis hohen Anforderungen sollten Sie sich jedoch für
ein zweistufiges System entscheiden. Hier sind zwei Firewalls (eine äußere
und eine innere Firewall) über eine sog. demilitarisierte Zone (DMZ)
- manchmal auch Grenznetz genannt - miteinander verbunden.
Auf diese Weise ist das Intranet noch geschützt, selbst, wenn die äußere
Firewall kompromittiert worden sein sollte. Außerdem können in dieser
DMZ Rechner/ Server aufgestellt werden, die einer ausgewählten Öffentlichkeit
(z.B. Kunden) zugänglich gemacht werden sollen, ohne dass diese gleich
Zugriff auf das gesamte interne Netzwerk benötigen.
Zusätzlich empfiehlt es sich, über die Implementierung eines Intrusion Detection Systems (IDS) bzw. Intrusion Prevention System (IPS) nachzudenken!
Die sog. Personal Firewalls
(auch Desktop Firewalls genannt)
laufen, wie der Name schon sagt, auf dem PC selbst. Aufgrund des Umfanges dieses
Themas wurde ihm eine eigene Seite gewidmet.
Ein verwandtes Thema ist auch der Einsatz von Proxy-Servern, wie z.B. Wingate.
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am 22.08.2000, |