Noch ist es nicht moeglich, Viren
durch das Lesen einer E-mail zu verbreiten. Doch Padgett
Peterson, Mitglied der Computer Antivirus Research
Organization (CARO), behauptet, dass sich dies mit
Windows 98 ändern könne. Er hat angeblich eine Methode
entdeckt, mit der über eine E-Mail-Nachricht ein
ausführbares Programm auf die Festplatte gebracht
werden kann. Voraussetzung: Der Empfänger arbeitet
mit Outlook 98 auf einem Windows-98-Rechner. Outlook
98 kann in diesem Fall Visual-Basic-Scripts ausführen,
und diese haben Zugriff auf das Dateisystem des Rechners.
Unter Windows 95 funktioniert dies nicht. Microsoft
weist darauf hin, dass Outlook 98 in der Standard-Einstellung
warnt, wenn eine Nachricht ausführbaren Code enthält.
Peterson meint dazu, dass diese Warnungen leider zu
oft missachtet oder ausgeschaltet würden. Besser
wäre es, Visual Basic Scripts den Zugriff auf das
Dateisystem nicht zu erlauben, doch das könnte die
Funktion von Microsofts Active-Channel-Technologie
beeinflussen.
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